Gedenkgottesdienst für Pater Albert Eise

Gedenkgottesdienst zum 80. Todestag von Pater Albert Eise in der Pallottinerkirche in Freising

Kurzportrait P. Eise:

Geboren 1896 in Öffingen. Ab 1910 Internat in Vallendar. Mit Pater Josef Kentenich, seinem Spiritual und Vorbild, war Pater Eise 1914 beim Gründungsakt der „Schönstattbewegung“ dabei. Ab 1929 war er Rektor der im Aufbau befindlichen Freisinger Niederlassung der Pallottiner und leitete zeitweise auch die Bauarbeiten an der Vimystrasse. 1931 wurde er zur Mitarbeit an die Zentrale der Pallottiner nach Vallendar gerufen. Er engagierte sich u.a. in der Akademikerbewegung, begleitete junge Menschen auf dem Weg zur Ehe und bemühte sich um den Aufbau einer Familienbewegung. Im August 1941 wurde er durch die Nationalsozialisten verhaftet – wegen angeblicher Aufhetzung des Volkes und seinem Nein zur menschenverachtenden Ideologie des NS-Regimes. Im November kam er ins KZ Dachau. Dort war er im Juli noch bei der „geheimen“ Gründung des Schönstätter Familienwerkes und der Marienbrüder dabei. Bald darauf starb er am 3. September 1942 an Hunger- Ruhr.

Wie Pater Franz Reinisch (SAC), der vor 80 Jahren wegen der Verweigerung des Fahneneides in Brandenburg enthauptet wurde oder wie Pater Richard Henkes (SAC), der freiwillig den Typhuskranken half, sich doch noch infizierte und am 22. Februar 1945 im KZ Dachau starb, kann man auch Pater Albert Eise einen „Märtyrer der Neuzeit“ nennen. Das Leben und Sterben, das Zeugnis dieser Menschen darf nicht vergessen werden. Dazu trägt auch der Beitrag im Gedächtnisbuch „Namen statt Nummern“ bei, den Maria Gross als Freisinger Schülerin verfasste: https://www.gedaechtnisbuch.org/wp-content/uploads/2017/08/eise_albert.pdf.

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